Bereits um 6:00 Uhr sind wir wach, also geht es erst einmal zum duschen. Kurz vor halb acht verlassen wir das Hotel und machen uns auf den Weg zum Check-Inn am Flughafen. Ruckzuck ist auch das erledigt, dann noch durch die Sicherheitskontrolle und schon sitzen wir bei einem Kaffee und Croissant und starten in den Tag.
Mit nur wenig Verspätung startet unser Flug um 10:10 in Richtung Port Elizabeth bzw. dem heutigen Gqeberha.
Das Mietauto erhalten wir relativ schnell bei Europ-Car. Hier wird uns auch mitgeteilt, welche Straßen wir aus Sicherheitsgründen nicht befahren sollen. Wir hatten uns im Vorfeld natürlich bestens informiert, daher war diese Warnung nicht neu für uns.
Dann geht es schon in Richtung Paterson, vorbei an der Queen Mary 2 und der AIDAsol, die hier im Hafen liegen. Google Maps und natürlich Andreas, der Fahrer bringen uns gut dort hin. Die Zufahrt zur Pure Nature Familodge gestaltet sich sehr abenteuerlich.
Drei Tore muß ich öffnen und nach ca. 15 Minuten sind wir angekommen. Wir werden gleich von Olaf nett begrüßt und mit Getränken versorgt. Einen Mittagssnack gibt es später auch noch. Hier sind sage und schreibe 40 Grad. Als ich aus dem klimatisierten Auto ausstieg, dachte ich mich trifft der Schlag. Zum Glück ist es windig und so kann man die Hitze aushalten. Es ist aber schon sehr grenzwertig.
Von unserer Unterkunft haben wir einen sensationellen Blick auf den Addo Elephant Park. Bisher haben wir Giraffen, Zebras und Strauße in weiter Entfernung gesehen. Jetzt sitzen wir hier auf unserer Terrasse und genießen die Aussicht und vor allen Dingen die Ruhe.
Das Abendessen gab es heute erst um 21.00 Uhr, weil Olaf seine beiden Jungs noch in das Internat zurückbringen musste und er unglücklicherweise danach noch eine Reifenpanne hatte. Bis zu seiner Rückkehr unterhielt uns seine Tochter Emelie, gerade mal 8 Jahre alt, aber die perfekte Gastgeberin. Mit zwei weiteren Gästen genoßen wir unser drei Gänge Menü auf der Terrasse des Haupthauses. Olaf hat super lecker gekocht. Als Vorspeise gab es einen Melonensalat mit Gurke und Avoquado, als Hauptspeise ein typisch afrikanischen Potjie mit selbst hergestellten Würsten und als Nachspeise einen Bananenkuchen. Bei dem ein oder anderem Glas Wein genoßen wir die Atmosphäre. Den abenteuerlichen Rückweg fuhren wir mit dem Auto, bei den vielen Löchern in der Straße und den am Wegesrand lagernden Rinder hielten wir selbst die 400 m zu unserer Unterkunft für sicherer.
Die Rinder haben uns den Schlaf geraubt. Meinten sie doch ihren Ruheplatz unter unserem Haus zu finden, was mit allgemeinem Getöse daherging. Zu guter Letzt gaben Sie dann doch noch Ruhe und wir konnten endlich einschlafen.










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