An dieser Stelle berichte ich von unserer Anreise nach Südafrika.
Als der neue Fahrplan der Deutschen Bahn rauskommt buchen wir direkt unsere Anreise zum Flughafen Frankfurt. Natürlich einen Tag vor dem Abflug. Man weiss ja nie, welche Verspätungen und Ausfälle die Bahn so bereit hält. Aufgrund einer Messe in Frankfurt erscheinen uns die Hotels viel zu teuer und so buchen wir ein Hotel in Mainz und wollen dann am nächsten Tag in knapp 30 Minuten zum Flughafen fahren. Unser Flug nach Johannesburg soll erst um 20:00 Uhr starten, also genügend Zeit um dort hinzukommen. Im Dezember werden wir von der DB informiert, dass der von uns gebuchte Zug ausfällt. So buchen wir eine neue Verbindung. Am 20.01.2024 erhielten wir auch für diese Buchung ein Storno. Aufgrund von Bauarbeiten wurde die Verbindung gecancelt. Also ein neuer Versuch. Allerdings sind die Fahrten nach Mainz so umständlich und so stornieren wir das Hotel in Mainz und es geht direkt nach Frankfurt, jetzt mit Umstieg in Essen. Direktverbindungen gibt es nicht. Schon 2 Tage später erfahren wir, dass die Bahn streikt und wir somit nicht wissen, ob und wann ein Zug nach Frankfurt fährt. Dazu fällt uns langsam nichts mehr ein. Wir buchen kurzerhand einen FlixBus, der uns in 4 1/2 Stunden nach Frankfurt bringen soll.
Morgen geht es also los und wir hoffen, dass alles reibungslos klappt.
25.01.2024
Um 9:15 Uhr startete der Flixbus vom Hauptbahnhof in Bochum. Alles klappte reibungslos und mit der Beinfreiheit waren wir auch zufrieden. Während der Fahrt erfuhren wir, dass unsere Reise mit der AIDAblu abgesagt wurde. Da war schnelles handeln angesagt. Kurze Info an unsere Reisebüro Mammut Reisen und die Ersatzreise mit der AIDAprima in den Orient gebucht. Unser Dank geht an Manni, denn kurze Zeit später war die Reise ausgebucht.
Um 13:30 Uhr waren wir in Frankfurt und dann auch schon bald in unserem Hotel Platzhirsch Living. Das Hotel ist ziemlich neu und wir bekamen auch ein großes Zimmer. Abends gingen wir im Hotelrestaurant essen. Nichts besonderes, aber soweit ok. Witzig fanden wir, dass Essen und Getränke mit einem Roboter ausgeliefert wurde. Alle Gäste hatten ihren Spaß daran.
26.01.2024
Heute geht sie also los unsere Reise nach Südafrika. Das Hotelzimmer müssen wir um 10:00 Uhr verlassen. Weil die Dusche nur lauwarm war erhalten wir einen Preisnachlass von 20 % auf unseren Zimmerpreis und noch zusätzlich einen kostenlosen Shuttle zum Flughafen, der uns um 14:00 Uhr dort hinbringt. Elendig lange Wege bringen uns zum Schalter von Condor, wo wir unser Gepäck abgeben können. Dann noch durch die Sicherheitskontrolle, die absolut leer ist.Jetzt haben wir erst einmal Hunger, denn auf das Frühstück haben wir verzichtet. Es hätte 15,— Euro pro Person gekostet. Die Preise hier am Flughafen sind jenseits von gut und Böse. Andreas bestellte einen Burger mit Pommes für 24,50 Euro und ich einen Caesar Salad für 16,50 Euro, dazu noch Getränke und schon waren wir fast 50,— Euro los. Jetzt sitzen wir hier vor dem Gate B 49 und warten auf das Boarding. Um 20:00 Uhr sollen wir starten und 11 Stunden später in Johannesburg landen. Wir sind gespannt.

Unser Flug startet pünktlich. Unsere Premium Economy Sitze bieten ausreichend Platz. Da mein Bildschirm defekt ist, kann ich in eine Viererreihe wechseln, die ich ganz für mich alleine habe. Besser geht es kaum. So kann man sich richtig ausstrecken. Das Essen an Bord ist auch ganz ok. Getränke sind für uns kostenlos und werden immer wieder verteilt.



Pünktlich um 8:00 Uhr Ortszeit landen wir in Johannesburg. Erst mal zu Passkontrolle und dann das Gepäck abholen. Anschließend geht es in das Airporthotel. Wir sind jetzt auch hundemüde. Zum Glück können wir direkt ein Zimmer beziehen und uns ein wenig ausruhen. Am frühen Nachmittag geht es noch einmal in den Flughafen. Eine Vodafone SIM Card für unser Handy wurde besorgt und etwas Bargeld haben wir auch abgehoben. Anschließend noch ein Besuch in den zahlreichen Restaurants hier am Flughafen. Für mich gibt es wieder einen Salat und für Andreas ein Burger mit Pommes dazu ein Wasser und eine Cola Zero. Alles in allem zahlen wir hierfür umgerechnet knappe 15 Euro. Da kann man echt nicht meckern.