Abreisetag. Es ändert sich nichts daran, dass wir wieder vor sechs Uhr wach sind. Das übliche Ritual duschen und um 6:20 Uhr sitzt Andreas schon auf der Terrasse vom Haupthaus, wo Carmen herumschleicht und den Tisch deckt. Kurze Zeit später war auch der Kaffee bereits fertig. Nach dem Frühstück geht es ans packen, was sehr schnell erledigt ist. Dann heißt es Abschied nehmen, natürlich nicht ohne eine Abschiedsfoto mit unseren lieben Gastgebern.
Gegen halb zehn geht es schon los. Erst einmal die Schotterpiste überwinden und dann weiter über die R62 und später über die R323 an unser neues Ziel in Swellendam.
Unterwegs machen wir noch einen Stopp bei Diesel & Creme in Barrydale. Diese Lokal hat uns Dario empfohlen. Ein Erdbeershake wird bestellt. Auf Anraten von Dario reicht einer für zwei Personen. Stimmt auch, dafür bezahlen wir 60 Rand.
Gegen halb zwei sind wir dann bei Walter, der uns norddeutsch begrüßt und uns auch gleich für den Abend im Restaurant nebenan einen Tisch reserviert. Alles sehr nett hier in der Marula Lodge. Einen Swimmingpool haben wir hier auch und die Gartenanlage ist wunderschön grün.
Wir entspannen uns auf unserem Zimmer bis zum Abendessen, das eines der besten „ever“ werden sollte. Im Christelle‘s Bistro werden wir von einer netten, attraktiven Frau begrüßt, die sich auch gleich dafür entschuldigt, dass Gisbert keinen eigenen Stuhl bekommen kann. Wir sind die ersten Gäste um 18:00 Uhr. Eine Kürbissuppe gibt es schon mal als Amuse-Gueule, in einer Espresso Tasse serviert. Das war schon mal super lecker. Getränke werden geordert, für mich einen Merlot und für Andreas ein Windhoek Draught Bier. Als Vorspeise bestellen wir Schnecken in Knoblauchbutter, die aber cremig/sämig sind. Die Schnecken sind mindestens doppelt so groß, wie wir sie bisher kennen. So lecker, direkt zum rein setzen. Als Hauptspeise bestellt Andreas Boere Filet und ich Surf and Turf Filet. Die Größe des Filets haut mich um und ich schaffe es auch nicht, es auf zu essen. Der Nachtisch muss daher ausfallen. Schade eigentlich, denn es ist alles so köstlich hier. Am Schluss zahlen wir incl. 15% Trinkgeld knappe 50 Euro. Das war Sterneküchen Niveau in tollem Ambiente in ganz normaler Alltagskleidung. Eine hervorragende Empfehlung von Walter, unserem Gastgeber.






















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